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Strahlenschutz

Dosisbegriff
(Quelle: Schweizer Bundesamt für Gesundheit 2004 / Deutsches Bundesamt für Strahlenschutz 2005)

Als Mass für die Beurteilung des gesundheitlichen Risikos durch ionisierende Strahlung wurde als Messgrösse eine effektive Dosis eingeführt.
Ausgangspunkt für die effektive Dosis ist die Energieabgabe der Strahlung pro kg Masse. Die übertragenen Energie ist eine rein physikalische Grösse.
Für die biologische Wirkung ist aber zudem entscheidend, ob sich beim Durchdringen der Strahlung durch das Gewebe und die Organe die Ionisationen dicht oder locker folgen.
Die Ionisationsdichte ist beispielsweise bei Alpha-Strahlung und Neutronen grösser als bei Beta-, Gamma- und Röntgen-Strahgung. Dadurch ist Alpha-Strahlung bei gleicher Energieabgabe schädigender als z.Bsp. Beta-Strahlung.

Die Masseiheit nach “International Standard” ist das Sievert [Sv]. Kleine Dosen werden in Milisievert [mSv]oder Mikrosievert [Mikro-Sv] angegeben, wobei:
1 Mikro-Sv = 0.001 mSv = 0.000001 Sv

Oft interessiert auch die Dosis pro Zeiteniheit (Dosisleistung), da die Dauer der ein Organismus einer Strahlung ausgesetzt ist relevant sein kann. Die in der Praxis verwendete Masseinheit ist das Mikrosievert pro Stunde [MikroSv/h].

Eine Dosis, die in Sievert angegeben ist, berücksichtigt die dem Gewebe und den Organen übertragene Energie und die biologische Wirkung der Strahlenarten.

Strahlenschutz Grenzwert

Die Schweizerische Strahlenschutzverordnung legt fest, dass für Einzelpersonen die künstlich verursachte Dosis pro Jahr 1 mSv nicht überschreiten soll.

Die X-Ray-Anlagen von Safeline sind gemäss “Ionising Radiation Regulations 1999” zertifiziert und weisen Strahlungswerte unter 1 MikroSv/h auf.

Damit fallen die Safeline-Anlagen nicht unter die Strahlenschutzverordnung des Bundes (StsV 814.501), die einen maximalen Dosiswert in 10 cm Abstand von der oberfläche von 1 Mikro-Sv als Grenzwert vorschreibt.

Damit können die X-Ray-Anlagen ohne spezielle Bewilligungen eingesetzt werden

Jahresdosen der Bevölkerung in der Schweiz

Der Mensch war schon immer einer natürlichen Strahlung ausgesetzt. Insgesamt beträgt die Durchschnittliche Jahresdosis für die Bevölkerung in der Schweiz ungefähr 4 mSv.

Radon und seine Zerfallsprodukte tragen zur Jahresdosis fast die Hälfte bei und rund ein Viertel der Dosis in der Schweiz stammt aus der medizinischen Röntgendiagnostik.

Vergleich von Strahlendosen

Viele Menschen reisen - privat oder geschäftlich oder privat - zu ihren entfernten Zielen mit dem Flugzeug. Diese Fugzeuge fliegen oft in Höhen, in denen deutlich mehr Höhenstrahlung auf den Menschen einwirkt als am Boden.

Effektive Dosis durch Höhenstrahlung auf ausgewählten Flugrouten unter Einbezug der Flugdauer:

Bei einer durchschnittlichen Strahlungsdosis in der Schweiz von 4 mSv führt ein Flug Frankfurt nach New York und zurück zu einer durchschnittlichen effektiven Dosis von ca. 100 Mikro-Sv. Durch eine solche Transatlantikreise erhöht sich die mittlere jährliche Strahlenexposition um ca. 2.5%